Wir hatten euch vor etwa drei Monaten nach euren Fragen an Oliver Skopec, den Leiter von SchülerVZ, gefragt und eine Auswahl an euren Fragen an Oliver gestellt. In seinen Antworten berichtet er unter anderem von einem geplanten Instant Messenger, warum niemand weiß was Gruscheln eigentlich ist und warum gelöschte Fotos nicht sofort verschwinden. Hier sind alle Fragen und Antworten, nach Kategorien geordnet:
Bekannte Internetplattformen wie Facebook, Xing und StudiVZ entwickeln bereits mobile Funktionen. Dabei gehen Marktforscher davon aus, dass das mobile Finden von Freunden die nächste breitenwirksame Anwendung sein wird - ausgehend von der Tatsache, dass junge Menschen bereits mit dem Mobiltelefon als multifunktionalem Kommunikationsgerät groß geworden sind.
Allerdings darf man der Welt keine besondere Kompetenz oder gar Insiderwissen in Sachen Socialnetworks zusprechen, da der Mutterkonzern die Axel Springer als einziger Deutscher Medienkonzern noch kein eigenes Socialnetwork hat. Wer sich allerdings bei Springer mit Socailnetworks auskennt, ist die “Bild” Redaktion, die auch mal gerne Fotos aus verschiedenen Socialnetworks entnimmt.
Heute: Wir stopfen das Sommer Samstagsloch: Hier die mal wieder die größten Gruppen. Diese wundervolle Statistik gibt es 24 Stunden am Tag mit vielen tollen Infos auf gruppen.svzcommunity.net
An der Spitze der IVW-Charts stehen weiter schülerVZ (Platz 1) und studiVZ (Platz 2). SchülerVZ stellte trotz des erwarteten Sommerlochs mit 6,8 Milliarden Page Impressions einen neuen Rekord auf, die Zahl der Visits liegt mit 125 Millionen dagegen leicht unter der Bestmarke von 127 Millionen. Aufwärts ging es dagegen bei studiVZ: Nach 4,8 Milliarden Seitenabrufen im Vormonat reichte es diesmal für 5,2 Milliarden.
Es wurde bereits spekuliert und kursierte als Gerücht auf einigen US-Blogs: Bevor Facebook die Klage gegen studiVZ anstrengte, hatte Facebook versucht, den deutschen Klon zu kaufen. Das wurde jetzt in der International Herald Tribune unter Berufung auf mehrere Quellen bestätigt.
Holtzbrinck wollte, so berichtet die IHT, für studiVZ ein Mehrfaches der von ihnen selbst vermutlich bezahlten 85 Millionen Euro. Die Verhandlungen, bei denen es auch um das Kopieren des Facebook-Designs gegangen sein soll, sollen sich über mehrere Monate hingezogen haben.
Bei schülerVZ, studiVZ und meinVZ gibt es seit wenigen Minuten die erneurte Foto-Funktion. Nun kann man die Fotos einfacher durchstöbern. So ist es nun ein leichtes zwischen mehreren Alben hin und her zu wechseln, was durch einen Slider ermöglicht wird. Die Optik hat sich komplett verändert. Nur die Ansicht von den selbst verlinkten Fotos hat sich geändert. Zudem wird nun zwischen Profilfoto und -funktionen und den gemeinsamen Freunden ein neues Fenster angezeigt: “Fotoalben”. Dort steht dann bspw. “Max hat 3 Fotoalben” und darunter die zwei Vorschaubilder der Alben.
Und neu ist: Die neue Suchfunktion, mit den erweiterten Super-Suche-Einstellungen, wo man Leute sogar nach Alter filtern kann. Wenn man nun die 15-jährige Tina sucht, gibt man bei der Suche Tina an, dann klickt man auf “Überall” und nun gibt man im “Super-Suche-Filter” bei Alter “15 Jahre” an, und schon sollte man sie viel schnell finden. Man kann dort allerdings nur die Altersjahre von 12 bis 23 suchen. Sucht man bspw. ältere SchülerVZ-Spezialisten, kann man diese nicht mit der Altersmaske finden.
Einige Nutzer der Website “Meinungsplatz.de” wurden zu einer Umfrage eingeladen, in der es um neue Features bei SchülerVZ geht. Hier die einzelnen Fragen:
Vielleicht kann man ja aus den Fragen auf zukünftige Features von SchülerVZ schließen.
Da sich wahrscheinlich viele von euch die Klageschrift von StudiVZ gegen Facebook anschauen werden, haben wir hier ein kleines Inhaltsverzeichnis Vorbereitet. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die Seite im PDF (nicht auf Seitenzahlen, die auf den Seiten abgebildet sind).
-StudiVZ-Mitgründer Ehsan Dariani wird auf Seite 8 aus einem SpiegelOnline-Artikel von 2006 zitiert: “We may have oriented ourselves along the lines of the Facebook layout.” Darianis Aussagen werden noch an weiteren Stellen zitiert.
-Auf Seite 10 kommt in Punkt 35 zur Sprache, was ich bereits im ersten Artikel zur Klage angeführt hatte. Facebook verweist explizit auf die nicht gerade smarte Namensgebung bei einigen Stylesheets: “myfb” und “myfacebook”. Ebenso wird auf die damalige Fehlermeldung in StudiVZ hingewiesen, welche den Ordner “fakebook” offenbarte.
-Immer wieder wird auf deutsche Blogs verwiesen. Ein zusammenfassender Artikel von Karsten Wenzlaffund ein nicht mehr online erreichbarer Artikel von unfehlbar.net sind unter anderen als Anhang angefügt worden.
Die Klageschrift gibt es in einem Flash-PDF-Viewer und als Downlaod:
Strato hat ein etwas seltsames Angebot: Wer sich auf web-dich.de registriert erhält eine kostenlose .de-Domain, die auf ein Community-Profil verweist. Das ganze ist 1 Jahr lang kostenlos und endetautomatisch nach Ablauf des Jahres. Außerdem gibt es die Emailadresse vorname@domain.de, die auf die in der Registrierung angegebene Emailadresse verweist.
Die Domains sind allerdings Eigentum von Strato und man hat daher keinen Einfluss darauf, was nach dem Jahr damit passiert. Das ist vorallem dann ärgerlich, wenn man die Domain weitergegeben hat und auch die Emailadresse andren bekannt ist. Strato selbst weiß nach aussage der Pressestelle auch noch nicht, was nach dem Jahr mit den Domains passieren soll. Eine Übernahme in ein kostenpflichtiges Packet wird aber wahrscheinlich möglich sein.
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