Das Gesicht von schülerVZ
Von Timon am 23 September, 2007 | Meldungen | schülerVZ | Tags : Bild, Gruppe, Nutzer, Presse, Probleme, schülerVZ, Support
Martin Gniatczyk, (ehm.?) Community Moderator des schülerVZ hat heute in seinen Blog sehr sachlich und informierend geschrieben, was schülerVZ ist, und was die Moderatoren dort zu tun haben. Da dieser komplexe Text schwer zusammenzufassen ist, ist im folgenden der Original-Text einzusehen:
“Aus dem Leben eines SchülerVZ Community Moderators“
Ich war also Community Moderator der größten europäischen Community Plattform für Jugendliche von 12 bis 19 Jahren. Was tut ein Community Moderator? Die Community ModeratorInnen im SchülerVZ stellen sich vor… Das Besondere am SchülerVZ ist wohl grundsätzlich der Umstand, dass diese Plattform im Gegensatz zu den meisten anderen ihrer Art nicht anonym ist: SchülerVZ ist kein anonymes Medium und auch die UserInnen sind meist nicht anonym. Daher ist es wichtig, dass SchülerVZ auf der Plattform ebenfalls Gesicht zeigt. Dies ist unsere Grundaufgabe als ModeratorInnen. Dabei bilden wir die Schnittstelle zwischen dem Unternehmen „Studi/SchülerVZ“ und den NutzerInnen: Einerseits sorgen wir dafür, dass sich die UserInnen auf der Plattform möglichst frei austauschen und ihre persönlichen Interessen wahrnehmen können. Dabei geht es uns im Wesentlichen darum, dass die NutzerInnen sehen, dass hinter dem Projekt „SchülerVZ“ junge Erwachsene stehen, die sich für sie interessieren und sie ernst nehmen. Konkret bedeutet das, dass wir als ModeratorInnen in den Gruppen Diskussionen beobachten und gegebenenfalls Kontakt zu einzelnen UserInnen aufnehmen, wenn es Probleme gibt. Wir regen zu Diskussionen an, bestätigen bzw. kritisieren in angemessener Form ihre Meinungen und Äußerungen und motivieren sie. Dies ist das, was wir unter dem Begriff „individueller User Care“ verstehen. Als Prämisse von uns gilt jedoch, dass es immer am besten ist, wenn die NutzerInnen untereinander die Probleme selbst regeln. Daher und aus dem einfachen Fakt heraus, dass es unendlich viele Gruppen (GENAUE ZAHL?) im SchülerVZ gibt, beschränken wir uns auf wirklich brisante Themen, wobei jedeR Einzelne von uns sich auf bestimmte Gebiete (z.B. Essstörungen, Suizidgefahr, Politik) spezialisiert. Ein weiterer Vorteil unserer Arbeit ist, dass wir immer hautnah an der Community sind und entsprechend schnell auf Bewegungen reagieren und Probleme weiterleiten können. Zum Anderen vertreten wir das Unternehmen mit den firmeneigenen Werten und Vorstellungen. Dabei übernehmen wir grundsätzliche Aufgaben wie die Zensur strafrechtlich brisanter Inhalte, wobei wir eng mit dem technischen Support zusammenarbeiten. Die Beseitigung von jugendgefährdenden Inhalten ist dabei auch wichtig für die Außenwirkung des Unternehmens, denn der Jugendschutz und die Presse beobachten die Plattform bekanntlich. Durch unsere für die UserInnen „greifbare“ Anwesenheit in der Community vermittelt das Unternehmen Glaubwürdigkeit und Seriösität. Gerade die sensibel zu behandelnde Altersgruppe der 12- bis 19-Jährigen will wissen, mit wem sie es zu tun hat und mit wem sie diskutiert. Junge Menschen brauchen AnsprechpartnerInnen, denen sie ihre Gedanken und Gefühle anvertrauen können. Dabei wollen sie wissen, mit wem sie es zu tun haben. Unsere Anwesenheit im SchülerVZ ermöglicht das: Wir sind das Gesicht vom SchülerVZ.
Quelle: http://gniatczyk.blogspot.com/2007_09_01_archive.html
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am 11. August 2008
wurde er dafür eigentlich erhängt/entlassen?
am 1. November 2008
@TimTom: Wieso sollte er?
Das stellt doch die Studivz ltd nicht negativ da.
Sondern eher positiv nach einem klar strukturiertem Vorgehen. Könnte auch dirkekt aus der Presse-abteilung da gekommen sein ;)
ich mein… nach meiner Erfahrung dauert das lange bis auf Meldungen reagiert wird weil die teilweise eifnach unterbesetzt sind/waren. Das wäre etwas negatives für das er entlassen worden wäre.