Eigentlich eine gar nicht mehr so aktuelle Information. Oft wurde bisher schon der Wunsch geäußert, dass man doch das SchülerVZ mitvernetzen könne. Dies ist allerdings leider ausgeschlossen. StudiVZ Ltd. zeigt sich hier vorbildlich und hat in der FAQ zum MeinVZ gesagt, dass das SchülerVZ nicht verzahnt werde mit StudiVZ und MeinVZ aus Gründen des Jugendschutzgesetzes. SchülerVZ bleibt also eigenständig.
Vielleicht sogar besser so. Angenommen Dein Mathematiklehrer wäre nun im MeinVZ, und Du könntest ihn gruscheln ;D
Im aktuellen Kasten steht, dass man Frau Müller nicht vergessen darf. Frau Müller ist die Musterlehrerin, die erstmals Oktober im Klartext ernannt wurde (wir berichteten). Beim Klick auf “Frau Müller” gelangt man genau zu diesem Klartext. Dies soll die Schüler sozusagen nochmal darauf hinweisen, dass man keine Lehrer oder auch andere Mitschüler im SchülerVZ mobben soll. Dies passiert oftmals über eine Gruppe, oder über das sogenannte Massen-Gruscheln.
Anmerkung: Über Lehrer diskutieren ist etwas anderes als Lehrer zu mobben. Nicht vergessen!
Auf der Website von StudiVZ gibt es einen Werbespot für MeinVZ, das neue Portal das heute gestartet ist. Darin wird links eine Studentin und rechts eine Frau gezeigt, die bereits im Berufsleben steht. Links sieht man den Tagesablauf der Studentin mit vielen roten Elementen (StudiVZ Rot) und rechts den der Frau mit viel Orange (MeinVZ Orange). Die Frau geht zur Arbeit, die Studentin schläft noch und geht später in die Vorlesung. Dort schreibt sie über StudiVZ der Frau “Mein Prof nervt!”. Diese Empfängt die Nachricht in MeinVZ und schreibt zurück “Mein Chef auch! Käffchen?”. Die beiden treffen sich. Der Spot zeigt recht schön die Vernetzung der beiden Plattformen und ist wirklich sehr gut gemacht (auf jeden Fall besser als der erste Viral Marketing-Versuch von StudiVZ…)!
Ich setz mich am Computer und gebe mit wenigen Tastaturgriffen “meinvz.net” in die Adresszeile meines Browsers ein. Nette Farben, denk ich. Da ich ja weiß, dass StudiVZ und MeinVZ verzahnt sind, gebe ich meine Login-Daten von StudiVZ an. Nachdem ich plötzlich auf die rote StudiVZ-Seite kam, wundere ich mich. Nach einem kurzem Gedankengang bin ich auf die Idee gekommen bei meinen Account-Informationen vorbeizuschauen. “Verzeichnis: studiVZ”. Ein Klick auf ändern, soll studiVZ orange färben. Verwunderlich… Ich werde auf eine Seite weitergeleitet, die noch studiVZ gehört. Ich lese, dass ich mich vormerken lassen müsse. Super, denk ich, und gehe erneut auf meinvz.net, wo ich mich neu - natürlich mit einer anderen E-Mail-Adresse - registriere. Beim Geburtdatum muss ich natürlich über 18 sein. Dauert noch was. Mit gefälschtem Datum (1 Jahr älter, bald werde ich ja dann 19^^) geht´s dann sofort weiter (nachdem ich bei meiner Registrierung den Registrierungslink in der E-Mail angeklickt habe)… auf eine ziemlich leere Startseite. Erinnert mich an die Zeit, wo ich mich das erste mal bei SchülerVZ anmeldete damals. Man fühlt sich ausgesetzt wie in einer Wüste. Ich klicke mich dann ein wenig durch. Bei der Gruppensuche suche ich Gruppen. Ich gebe ein Suchbegriff ein, und wähle StudiVZ. Nichts geschah - Null Treffer. Nachdem ich Gruppen in meinVZ suchte, finde ich sofort Ergebnisse. “Die ersten im meinVZ”. Der Gruppe beitreten. Nun ist meinVZ wieder uninteressant. Nun warte ich, dass sich vielleicht einige dort anmelden, die ich kenne.
Fazit: Zu leer, und die Verzahnung mit studiVZ klappt auch noch nicht richtig (Gruppen), sowie der Umzug vom StudiVZ-Profil aufs MeinVZ-Profil.
Leider sind die beiden Netzwerke schülerVZ und studiVZ noch immer offline. Und meinVZ leitet bisher noch immer auf studiVZ.net um. Vermutlich gibt es doch einige Probleme bei den VZ-Machern. Vermutlich wird es noch einige Minuten dauern bis das Netzwerk online geht.
Das Blog kann also leider nicht live dabei sein, da die Blogger schulpflichtig sind. ;)
Heute äußert sich Samir Barden im Klartext von StudiVZ im Bezug auf den Artikel von Spiegel Online (Wir berichteten):
Liebe Community,
einige von Euch haben es sicher mitbekommen und waren – wie auch wir - geschockt. In der Online-Ausgabe eines Nachrichtenmagazins mit professionellem Image wurde unser Geschäftsführer Marcus Riecke falsch zitiert.
Auf der beständigen Jagd nach einem neuen Skandal im Hause studiVZ wurden mal wieder Zusammenhänge aus unserer Sicht mutwillig falsch dargestellt.
In diesem Artikel hieß es zum Beispiel, dass wir Euch - salopp formuliert - an die Polizei verpetzen wenn wir Bilder von Euch beim Konsum von Cannabis sehen.
Diese Schlagzeile wurde eine halbe Stunde nach Veröffentlichung und einer Aufforderung zur Richtigstellung durch uns zwar abgemildert, was die Weiterverbreitung über andere Medien aber nicht verhindert hat.
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sauer wir über diese Art der Berichterstattung sind.
An dieser Stelle möchten wir Klarheit schaffen:
Fakt ist: Ihr möchtet Sicherheit.
Niemand möchte nationalsozialistische Parolen im studiVZ sehen oder der rechten Szene einen Nährboden bieten. Niemand will belästigt, bloßgestellt, bedroht oder verleumdet werden.
Um Euch eine sichere Plattform zu garantieren, haben sich alle Beteiligten an einige wichtige Regeln zu halten. Diese stammen nicht von uns, sondern sind für alle gültige und bindende Paragraphen der deutschen Gesetzgebung, wie zum Beispiel der Jugendschutz und das Strafrecht.
Dass wir Daten an Strafverfolgungsbehörden - also Polizei und Staatsanwaltschaft - herausgeben müssen, wenn diese uns ein schriftliches Auskunftsersuchen zukommen lassen, ist weder neu noch unseriös, sondern dient letztlich Eurem Schutz.
Es geht hier um Morddrohungen, radikales Gedankengut, Verleumdungen, schwere Beleidigungen und weitere heftige Dinge, welche in unserem Land genauso wie im studiVZ eine klare und zu ahndende Straftat darstellen.
Ein Auskunftsersuchen ist immer mit einer Anzeige verbunden, die von den Geschädigten erstattet wurde, zum Beispiel einem Nutzer aus Euren Reihen.
Das wird überall genauso gehandhabt und hat nichts mit Spionage zu tun!
Dass wir Bilder und Daten an die Polizei geben, weil Ihr Euch darauf ein gemütliches Tütchen ansteckt, ist komplett erfunden und gelogen.
So etwas tun wir nicht!
Das betrifft nicht nur das von der Presse bewusst gewählte und wunderbar plakative Beispiel Cannabis. Nebenbei gesagt gab es noch nie eine Anfrage zu Cannabiskonsum.
Wir bitten Euch, solchem Journalismus keinen Nährboden zu geben - er schadet nicht nur uns, sondern ist eine gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Veröffentlichung falscher Informationen.
Euer
Samir
Samir veröffentlicht diesen Klartext stellvertretend für die gesamte studiVZ-Belegschaft.
Wir lassen uns so etwas nicht mehr gefallen!
StudiVZ-Chef Riecke freut sich laut seines Intervievs mit Spiegelonline darüber, dass StudiVZ nach den neuen AGB’s Daten, wie Bilder, Namen, Kommentare, etc. an Behörden, wie dem LKA weitergeben darf.
Bisher wurde durch den Datenschut & das Telemediengesetz verboten Infomatione, auch wenn sie helfen würden, eine Straftat aufzudecken, an die Behörden weiterzugeben. Und das obwohl nach eigenen Aussagen pro Woche gut 10 Anfragen wegen der Verwendung von Daten bei sVZ eingegangen sind.
Um dies zu ändern wurden auch vor einigen Monaten die AGB’s von StudiVZ geändert (wir berichteten)
Zudem lässt Riecke im Interviev mit Spiegel-Online fallen, dass das neue Angebot von sVZ (welches demnächst erscheint) speziell für Personen welche weder Schüler, noch Studenten sind, konzipiert ist. Auch erwähnt er, dass es StudiVZ, und das “neue Angebot” bald auch auf Englisch geben wird.
Die deutsche Version von Facebook, soll nach Aussagen Rieckes’, keine all zu große Konkurrenz für StudiVZ werden.
Das erste mal sieht man im StudiVZ einen Kasten, der mit einem Bild versehen ist (siehe Bild mit Ei).
Und laut der Gruppe*, die unter dem Kasten erwähnt wird, hat dieses Ei nichts mit Ostern zu tun. Bisher sind des weiteren 4 Tipps in der Gruppenbeschreibung erwähnt, die darauf hinweisen, was es diese Woche neues geben wird:
Gruppensuche nach dem Wort “psst”: Vermutlich ist hier eine Gruppe gemeint, die folgenden Namen trägt: supergeheime geheimgruppe (*psst*)*. Diese Gruppe ist zwar nicht von einem Mitarbeiter gegründet wurden, aber diese Gruppe hat kein Mitglied, so dass es darauf hindeuten könnte, dass diese Gruppe gemeint ist, die als 1. Tipp angegeben ist.
Als zweites hat Samir Barden (Mitarbeiter von StudiVZ) dieses Bild in der Gruppe im Forum* gepostet (siehe Fotoapparat mit oranger Linse). Startet StudiVZ etwa nach dem deutschen Facebook studiVZ das deutsche Flickr FotoVZ oder so? - Wir wissen’s nicht!
Als dritter Tipp wird “FreundeVZ*” angegeben, mit einem Link auf die gleichnamige Gruppe, dessen Gründer Samir in der Gruppenbeschreibung angibt, dass es sich um FreundeVZ nur um eine Zeitungsente handeln würde. Der Tipp an sich lässt klar andeuten, dass es wohl doch schon um das angestrebte neue VZ geht, welches jedoch nicht FreundeVZ heißen wird.
Als vierter Tipp ist ein weiteres Foto im Forum gepostet wurden. Dessen Darstellung etwas rätselhafter erscheint (siehe links): Dieses Symbol sieht auf den ersten Blick aus wie ein Geschenk im Sinne von Überraschung. An dem ß-förmigen Geschenkverband hängt ein oranger Stern. Vielleicht ist es das Symbol für die Zusatzanwendungen, die man bald in StudiVZ (bzw. SchülerVZ) intrigieren kann.
Falls es sich um das neue VZ handelt, welches von StudiVZ angestrebt wird, kann man ableiten, dass das umfassende VZ vermutlich in orangenen Farben aufstrahlen wird. Ebenso das Ei aus dem Kasten: Das innere ist ebenfalls gelb.
Die Vermutung, dass es was mit zoomer.de zutun haben könnte, ist somit klar schonmal ausgeschlossen, da es bereits farblich keinen Zusammenhang gibt.
Wir bleiben dran!
Update (05:43): Im Forum der Gruppe hat gerade jemand darauf aufmerksam gemacht, dass Samir zu den zwei vorhandenen Bildern auch ein Fotoalbum* hat auf seinem Profil. In diesem Album sind vier Bilder vorhanden. Zwei uns schon bekannte Bilder und zwei weitere Bilder (siehe Screenshot). Als Ort ist im Fotoalbum angegeben: noch in Berlin, bald überall. Dies ist eventuell auf die Mitarbeiter vom Schüler- und StudiVZ bezogen, die vermutlich via Intranet oder so Zugriff haben auf das neue Portal.
* Alle in diesem Beitrag mit Sternchen versehene Verweise erfordern, dass man bei StudiVZ angemeldet ist und gerade eingeloggt ist.
unseriös auftritt (Jeder wird geduzt. Meine sehr verehrten Damen und Herren, das dürfen wir als Blogger aber keine Nachrichtenredaktion. Oder wollen Sie das wirklich?)
populistisch ist (und auch noch aussieht wie bild.de in grün)
Daten sammelt
uneingeschränkte, dauerhafte und unterlizensierbare Nutzungsrechte erhalten möchte.
Die Website schuelervz.cc sieht aus wie das echte SchülerVZ, hat aber nur einen Fehler: Der Kasten stimmt nicht und alle Links sind tot. Aber: Die Website sammelt Zugangsdaten von Leuten, die versuchen sich einzuloggen. Dann wird man auf die echte SchülerVZ Website schuelervz.net. NUTZT NIE ANDERE SEITEN ALS SCHÜLERVZ.NET WENN IHR EUCH EINLOGT!!!
Die Adresse schuelervz.cc wird zurzeit mit Kettenmail verbreitet und viele Nutzer von SchülerVZ haben eine Email bekommen, in der steht, das sie auf den Link klicken und sich einloggen müssen, da sie eine wichtige Nachricht vom SchülerVZ Team erhalten haben sollen.
Nur knapp mehr als ein Jahr hat es gedauert, und schon hat SchülerVZ mehr als 3 Millionen Mitglieder. Jedenfalls wird im Kasten gejubelt und wir gratulieren zum Erfolg!
Auf Stern.de findet sich heute ein Bericht über Jugendschutzprobleme bei SchülerVZ. Berichtet wird unter anderem über Hakenkreuze als Profilbilder, NPD Gruppen und den “Jenna Jameson Fanclub”, der einer amerikanischen Pornodarstellerin gewidmet ist. Jugendschützer fordern in dem Artikel mehr Filtermaßnahmen und bessere Kontrollen, jedoch weist SchülerVZ die Kritik zurück:
Schließlich würden jeden Tag 80 bis 120 Profile von Nutzern und 80 Gruppen gelöscht, sagte Philippe Gröschel, Jugendschutzbeauftragter von SchülerVZ zu stern.de. “Aber natürlich ist SchülerVZ ein Abbild der Gesellschaft und der Jugend. Auch bei uns geschehen, wie in jeder Großstadt, Dinge, die nicht im allgemeinen Interesse sind. So ist es natürlich nicht in unserem Sinne, dass Hakenkreuze hochgeladen werden.”
Stern.de belegt seine Behauptungen mit einer Fotostrecke voll Screenshots, die verschiedene Gruppen und Profile zeigen.
Heute wird SchülerVZ genau ein Jahr alt. Herzlichen Glückwunsch vom SchülerVZ-Blogund der SVZcommunity an dieser Stelle.
Innerhalb der letzten 12 Monate hat sich SchülerVZ richtig gut entwickelt und an immer größerer Beliebtheit gewonnen: Erst ging es mit dem Versenden von Einladungen vom studiVZ los. In Internetforen haben Personen, dann nach weiteren Einladungen gefragt, die zuvor kein studiVZ hatten. SchülerVZ wuchs. Richtig bekannt wurde SchülerVZ durch die Guerilla-Marketing-Aktionen in Deutschland. Anschließend wurde SchülerVZ immer bekannter. Nun sind knapp 3 Millionen registrierte Mitglieder im schülerVZ.
Natürlich gab´s auch einiges negatives zu berichten. Einige Skandale mit empörten Eltern, viele Server-Ausfälle usw. Darüber sehen wir mal hinweg, und hoffen, dass dies nicht mehr passieren wird. Die Negativschlagzeilen haben sowieso rasant abgenommen. Letzteres war in der c´t, wo aber auch nur ausgesagt wurde, dass unwissende Jugendliche viel zu offen mit ihren Profilinformationen umgehen.
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