Die Freundesliste – ein Feedback.
Von Felix am 13. Dezember 2008 um 19:30
Der Klartext hat es angekündigt, jetzt ist sie da. Die Freundesliste. Mit ihr kann man zwischen Freunden im SchülerVZ unterscheiden. Außerdem wurde die „meine Freunde” Seite überarbeitet, hier kann man nun lesen was der Freund verändert hat, ob Info oder Bild. Wie ich finde, eine sinnvolle Neuentwicklung.
Doch was steckt wirklich hinter der Freundesliste? Wir haben uns auf die Suche gemacht.
Die Freundesliste ist eine wichtige Neuerung in den VZs. Nun ist es endlich möglich Freunde einzuteilen. Es ist endlich möglich Freunde und Bekannte zu unterscheiden. Es ist endlich möglich zwischen echten Freunden und Internetbekanntschaften zu unterscheiden. Doch genau das ist was mir fehlt, denn die Privatsphäreneinstellung lässt hier „noch” keine Möglichkeiten offen. So MUSS es in Zukunft möglich sein, dass Profilseiten den Freundeslisten angepasst werden können. In der jetzigen Form sind diese Listen nur ein Feature des Designs.
Es ist schön zu sehen das man nun seine Freunde kategorisieren kann, doch sollte man dies möglicherweise noch einfacher gestalten. So ist das Einordnen der Freunde nur unter der Kategorie „meine Freunde” möglich, jedoch nicht direkt auf den Profilseiten, hier wäre ein Button hilfreich.
100 Freunde in einer Liste? Da sagen sich viele: „Das wird knapp!” und tatsächlich bei mir persönlich wurde es knapp. Eine Erhöhung dieser Zahl ist gewünscht!
Die Freundesliste lässt viel Platz für neue Features die auf der Freundesliste aufbauen, insbesondere die Privatsphäre kann besser geschützt werden, aber auch individuelle Profilseiten erstellt werden.
Doch ist nicht alles perfekt was da neu glänzt. Denn die neue Freundesliste birgt auch Gefahren, so ist die Datenauswertung jetzt noch schneller und einfacher zu vollziehen. Die Betreiber können jetzt noch schneller sehen, wer mit wem wie vernetzt ist.
Die Kategorisierung kann auch soziale Probleme mit sich bringen. Wenn ein „Freund” erkennt das er nur ein „Bekannter” ist und kein „guter Freund” kann dies zu einem Problemfall werden. Deswegen ist es wichtig die Kategorisierung nicht öffentlich zu zeigen, welches durch eine Privatsphäre dann möglicherweise jedoch geschieht, aber dort auch nötig ist.
Die Freundesliste ist ein Zusatz, der jetzt wo er da ist auch nicht wieder abgeschafft werden sollte, denn die neue Liste macht keinen Unterschied zu der alten Form, da eine allgemeine Kategorisierung noch möglich ist.
Neuerungen in den Verzeichnissen sind wichtig um den modernen Fortbestand zu gewährleisten und für den Betreiber die Attraktivität und das Interesse an der Plattform zu halten.
Fazit: „Die jetzige Form der Freundesliste kann nur eine Beta Version auf dem Weg zu einem wirklichen Fortschritt sein. Mit solch einem Feature muss auch die Privatsphäre besser einstellbarer gemacht werden, denn ohne diese Funktion ist die Freundesliste nur ein eigenes beschreibendes Wort über einen Freund und bietet so keine hilfreiche Möglichkeit für den Benutzer selber. Mit der Freundesliste sollten neue Features und Einstellungsbereiche geschaffen werden. Die Weiterentwicklung und bessere Bedienung ist wünschenswert.”
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am 2. Januar 2009 @ 18:46
Kommentare
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am 14. Dezember 2008
Auswertung der Freundschaften durch den Betreiber sehe ich nicht als Problem, denn erstens ist es nach geltendem Datenschutzrecht nicht erlaubt, es sei denn der Nutzer willigt explizit ein. Zweitens kann ich keinen sinnvollen Grund erkennen, warum der Betreiber das überhaupt tun sollte. Was hat er denn davon? Kommerziell nutzen kann man das jedenfalls nicht. Ich verstehe das als rein nutzerorientiertes Feature, denn man könnte sehr viele tolle Sachen damit machen, wenn man es mal zuende denkt.
am 14. Dezember 2008
dito
sehe da auch kein problem, zumindest sVZ darf ja garnicht die Daten auswerten ( zumindest sie nicht weitergeben, und für eigene zwecke ist das ja ok)
am 14. Dezember 2008
Das Problem ist nicht ob sie es tun oder nicht, sondern das die Gefahr besteht das diese Daten für andere Dinge verwendet werden.
Na klar dürfen sie es nicht, aber was passiert wenn die Daten doch anderweitig verwendet werden? Es lässt einfach die Möglichkeit der Gefahr offen.
Du kannst die Daten immernoch weiter Verkaufen, es ist einfach ein weiterer Schritt hin zur Öffentlichkeit.
am 14. Dezember 2008
Schöner Beitrag, Felix ;)
Würden desöfteren solche Artikel veröffentlicht werden, würde das sicherlich den Blog etwas aufwerten.
am 14. Dezember 2008
Ich bin auch schon an die Grenzen dieser Technik geraten, habe bereits 3 volle Gruppen, und insgesamt 9 Stück…
das sollte unbedingt erweitert werden, 32 und 512 wären gut :D^^
am 26. April 2009
So das ist jetzt über 4 Monate her…
Was bringts?
Nix -.-
Weltklasse, studiVZ!