Die Ähnlichkeiten zwischen StudiVZ und Facebook sind schon länger bekannt und StudiVZ Mitarbeiter sagen auch immer wieder, dass man sich bei der Gründung an Facebook orientiert habe. Bisher hat Facebook nicht darauf reagiert, jetzt aber hat Facebook hat StudiVZ vor einem Gericht im kalifornischen San Jose verklagt, mit dem Vorwurf, das geistige Eigentum von Facebook zu missbrauchen.
StudiVZ hat nicht nur Facebooks Features gestohlen, sondern auch das „Look and Feel“, das Design, große Teile der Website-Funktionalitäten und andere Eigentumsrechte wie Style Sheets“ heißt es in der Anklageschrift, die mittlerweile veröffentlicht wurde. Als Beweise führt facebook die Beispielprofile beider Netzwerke an, welche die Ähnlichkeit beweisen sollen:
Weiterlesen von ‘Facebook klagt gegen StudiVZ’
Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ermittelt, wie stark ein Medium konsumiert wird und gibt Firmen die Werbung schalten Informationen über Nutzerzahlen und Zielgruppen.
Jetzt wurden die Visits- und Pageimpression-Zahlen für Juni 2008 veröffentlicht und alle großen deutschen Web 2.0 Unternehmenerleiden wie schon seit Februar Verluste. Die Klickfreude der Studenten auf StudiVZ geht weiter zurück, erstmals seit Oktober des vergangenen Jahres liegt StudiVZ unter 5 Milliarden Seitenabrufen (Page Impressions). Der Höchstand war im Januar mit 6,3 Milliarden Page Impressions. 161,2 Millionen Visits im Juni bedeuten zudem das schlechteste Ergebnis seit Dezember. Ein Teil der Verluste dürfte auf die neue Plattform MeinVZ und den Wechsel der StudiVZler dorthin zurückzuführen sein. MeinVZ wird allerdings von der IVW noch nicht erfasst. Bei SchülerVZ sinkt die Kurve nur leicht nach unten: Mit 6,3 Milliarden Page Impressions (- 0,23 %) ist SchülerVZ weiterhin das klickstärkste Angebot in Deutschland.
Ruhig war es seit dem Start im März um meinVZ, die Seite wird noch nicht von der IVW erfasst und eine Werbevermarktung gibt es auch noch nicht, so dass bisher keine Nutzerzahlen bekanntgegeben wurden. Jetzt nennt Marcus Riecke in der “FTD” erstmals Nutzerzahlen: “Nach vier Monaten haben wir aktuell die Millionenmarke geknackt”. Weniger als 50% der Mitglieder seien aus StudiVZ gewechselt, die Page Impressions lägen bei 840 Millionen im Monat, zum Vergleich: schülerVZ zählte im Mai 6,3 Milliarden, studiVZ 5,4 Milliarden. Insgesamt sind jetzt bei den VZs 10 Millionen Nutzer registriert (wobei ich aber davon ausgehe, das viele mehr als 1 mal registriert sind).
In den kommenden Monaten soll auch die Werbevermarktung bei meinVZ beginnen. Hohe Erwartungen setzt Ricker dabei auf den neuen Vermarktungschef Clemens Riedl, der vom “Tagesspiegel” zu studiVZ Ltd. wechselt. Neue Werbeformen (Bisherige: Banner und Textwerbung, Edelgruppen) sollen bereits im September auf der Onlinemarketingmesse OMD präsentiert werden.
Umsatzzahlen von StudiVZ sind nicht bekannt, jedoch spricht Ricker von einem zweistellige Millionenbetrag in diesem Jahr. Jochen Gutbrod, stellvertretender Vorsitzender der Holtzbrinck-Geschäftsführung, sagte dem “kressreport” zu diesem Thema kürzlich: “Die Kommerzialisierung von Communitys ist ein längerfristigeres Projekt, als wir gedacht haben. Es gibt Widerstände der Agenturen und der werbetreibenden Industrie. Alle Beteiligten müssen hinzulernen. Trotzdem glauben wir, dass sich ein so starker Trend wie der zu Communitys über kurz oder lang auch monetarisieren wird”.
MeinVZ ist aber immer noch das kleinste unter den Holtzbrinck Netzwerken, obwohl es die größte Zielgruppe hat. Gleichzeitig ist MeinVZ aber 3 mal größer als Facebook, dass noch immer bei 300.000 Nutzern in Deutschland ist.
Unerwartet war schülerVZ, studiVZ und meinVZ heute morgen offline und dehalb nicht erreichbar. Sogar aus (zu dem Zeitpunkt) unerklärlichen Gründen. Nachdem die Verzeichnisse wieder online waren, konnte man einige neue Funktionen entdecken. Zu den Neuerungen gehören unter anderem Smilies, genauere Gruppensuche, und- Dartsellung.
Aber wenn ihr selbst sehen wollt, loggt euch ein. ;D
MeinVZ entwickelt sich zur Zeit bei weitem nicht so gut wie von vielen erwartet, noch immer sind noch keine beeindruckenden Nutzezahlen erreicht, der Umzug von StudiVZ läuft auch nur langsam an, MeinVZ wird auch noch nicht von IVW erfasst. Jetzt sollen es die SchülerVZler richten und ihre insgesamt ca. 6 Millionen Eltern in meinVZ einladen. Dafür wird extra auf der Startseite von SchülerVZ geworben, das ganze steht unter dem Titel “dein platzmacher für Zuhause” (ich kapier den slogan im Moment grade irgendwie nicht) und dazu kommen 8 komische Grafiken, die für absolut garnichts gut sind.
Apropos meinVZ: Ich hab grade mal bei meinen Nachbarn gefragt, ob sie wissen, was meinVZ ist. 1 mal “Ja”, 17 mal “Nein”, 1 mal “muss ich erst googlen”. Die selben nachbarn wurden vor ein paar wochen schon zu StudiVZ gefragt: 11 mal “Ja, 8 mal “Nein”. Wie wäre es den mal mit TV Werbung um die Marke bekannter zu machen, ProSieben stellt bestimmt gerneeinen unauffälligen Dauerwerbeplatz keinen Werbeplatz, da man ja Eigentümer der Lokalisten ist, RTL würde auch lieber sein Wer-Kennt-Wen vermarkten. Also bleibt nur noch Print, den davon gibt es im eigenen Verlag ja genug.
Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ermittelt, wie stark ein Medium konsumiert wird und gibt Firmen die Werbung schalten Informationen über Nutzerzahlen und Zielgruppen.
Jetzt wurden die Visits- und Pageimpression-Zahlen für April 2008 veröffentlicht und alle großen deutschen Web 2.0 Unternehmen erleiden wie schon im Februar große Verluste. Die Klickfreude der Studenten auf StudiVZ geht weiter zurück. Während die Page Impressions auf SchülerVZ im Mai um 250 Millionen gegenüber April gestiegen sind, hat StudiVZ 250 Millionen PIs verloren. Seit dem Höhepunkt im Januar hat StudiVZ schon rund 900 Millionen Seitenaufrufe verloren.
Noch mehr Probleme hat Facebook: Zwei Monate nach dem Deutschlandstart sind noch immer nicht die Ausweisungsgrenze von Nielsen Online erreicht, und im vergangenen Jahr wuchs Facebook in Deutschland nur um 26%, wärend andere Netzwerke ihre Nutzerzahlen mehr als verdoppelten (oder wie schülerVZ im Vergleich zu Mai 2007 ver10fachten).
Unsere Nutzerzahlen:
| April 2008: |
UV: 7500 |
PI: 29000 |
| Mai 2008: |
UV: 23500 (+8,36%) |
PI: 46200 (+11,99%) |
Anmerkung: Wir haben unser Statistik system umgestellt, so das jetzt die UVs und PIs anders gezählt werden.
Wer erinnert sich noch? Bereits 2006 waren alle Deutschen im WM-Fieber zur Fußball WM 2006. Die StudiVZ/MeinVZ-Gruppe “EM 2008 - Deutschland zeigt Flagge” schließt daran an. In der Gruppe sind quasi alle Mitglieder dazu verpflichtet ihr Profilfoto mit der Deutschlandflagge auszutauschen. Das Ziel der Gruppe ist es, über 5.000 Mitglieder zum ersten Spiel Deutschland gegen Polen zu haben. Bereits jetzt sind aus dem meinVZ und dem studiVZ über 1.000 Mitglieder, die fast alle die Deutschlandflagge als Profilbild haben.
Hier geht es zur Gruppe: meinVZ-Gruppe, studiVZ-Gruppe
Diese Betreffzeile haben wohl schon einige studiVZ-Nutzer heute Mittag bekommen, die sich für einen Profilumzug zum Schwesternetzwerk meinVZ vormerken lassen haben. Der studiVZ-Umzugsservice ist fertiggestellt. Mit dem Umzugsservice ist es in wenigen Schritten möglich sein Profil für meinVZ umzurüsten.
Der Umzug besteht aus drei Schritten: 1. Schritt besteht darin, dass man alle seine Fotoverlinkungen prüfen soll, da beim Umzug möglicherweise einige Fotoverlinkungen verloren gehen könnten. Schritt 2 ist die Auswahl des Wohnortes (bzw. Kreis), da meinVZ nicht mit Hochschulen als Grundlage arbeitet sondern mit Ortschaften. Und der letzte Schritt wird schöngeredet “Kleingedrucktes” genannt, wo man - wie ich finde - zu viele neue AGBs usw. akzeptieren muss. In einem Punkt steht sogar, dass man einwilligen muss, dass man im Monat bis zu 5 Werbemails von irgendwelchen Werbepartnern erhält, dass aber diese “Funktion” nachträglich ausgestellt werden könne.
Der größere Nachteil ist zur Zeit, dass man vorerst von meinVZ noch nicht zu studiVZ umziehen kann. Das heißt, wer sich einmal dazu entscheidet mit seinem Profil zu meinVZ zu gehen, wird dort auch erstmal bleiben müssen, solange bis der umgekehrte Umzugsservice vorhanden ist.
Vielleicht ist es euch schon aufgefallen. Bei studiVZ wird der Softwarestatus mit Gamma und bei schülerVZ mit Beta veranschaulicht. Und bei meinVZ ? Garnichts. Heißt das villeicht das keine weiteren Softwareupdates geplant sind? Hier nochmal zur Veranschaulichung:

Mal schaun was kommt…
Seit dem letzten Teil hat sich noch so einiges getan, was ich euch nur kurz berichten möchte.
Am 5. Mai, also am Tag 1 Nach dem Auszug aus dem Web, kamen noch drei Anrufe, wie man John den erreichen könne. Daran, dass die meisten im gleichen Ort wohnen wie John und sie sich einfach treffen könnten hat keiner Gedacht. Tag 2 passiert nicht viel, aber an Tag 3 kommt John bei mir vorbei “weil er mal mein schülerVZ braucht”.
Weiterlesen von ‘Digitaler Selbstmord (3)’
Wie vor einigen Tagen berichtet, sind studiVZ, schülerVZ und meinVZ für den mobilen Gebrauch ungeeignet. Nach einer kurzen Recherche im Internet, wurde klar, dass nicht nur die drei großen VZs keine mobile Version haben. So ziemlich jede deutsche Schüler-Platform bietet keine kompakte Version an, mit der das Messaging usw. leichter zur Verfügung steht. Vorbildlich zeigen sich hier jedoch die deutschen Communities Jappy und Lokalisten, die eine übersichtliche und einfache Version für Handhelds und ähnliche Geräte haben. Die großen sozialen Netzwerke (Facebook, MySpace und Orkut) aus den vereinigten Staaten bieten bereits alle eine Handy-Version an.
Weiterlesen von ‘…aber andere Communities sind auch nicht mobil.’
Ab dem 28. Mai können alle “Nicht-Studenten” aus dem studiVZ mit ihrem gesamten Profil, ihren Freunden, ihren Fotos usw. ins meinVZ umziehen. Bisher musste man sich für diese Funktion auf eine Warteliste schreiben lassen, und danach ist meistens nichts mehr passiert. Nun wird auf der Neuigkeiten-Seite im studiVZ darauf hingewiesen, dass ab dem 28. Mai alle Nicht-Studis ins neue orangene VZ ziehen können. Dazu gibt es auf studiVZ eine nette Info-Tour, die meinVZ nochmal erneut mit allen Funktionen vorstellt.
Heute gibt es mal wieder Neuigkeiten auf der SchülerVZ-Startseite. Diese verweist auf die Gruppe Netz gegen Nazis.
Netz gegen Nazis (netz-gegen-nazis.com) ist eine Aktion der Tageszeitung Die Zeit, des Deutschen Fußballbundes, des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Fußballbundesliega. Medienpartner sind das ZDF und StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ. Unterstützer sind viele Firmen, Organisationen und Behörden von der Bundeszentrale für politische Bildung über die Landesämter für Verfassungsschutz und Jugendpresse Deutschland e.V. bis zu YouTube LLC.
Weiterlesen von ‘Netz gegen Nazis’
StudiVZ und meinVZ haben die Netzwerkschnitzeljagd 2008 ins Leben gerufen. Eine Schnitzeljagd, die durch die Seiten des meinVZs und des studiVZs gehen. Zu Gewinnen gibt es im Gegensatz zu schülerVZ nicht nur einige T-Shirts mit Aufdruck. Sondern studiVZ und meinVZ verlosen zehn Wii-Konsolen.
Sinn und Ziel des Gewinnspiels sind höchstwahrscheinlich, dass möglichst viele studiVZ-Nutzer ihr Profil auch für meinVZ freigeben. Die beiden verzahnten Netzwerke sind zwar gut kombiniert, nur aus rechtlicher Sicht müssen die studiVZler der Verzahnung noch zustimmen, so dass ihr Profil auch auf den meinVZ-Seiten zu sehen sein werden.
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