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“StudiVZ entwickelt mobile Funktionen”

Zwar nur in einem kleinen Satz am Ende, aber trotzdem vorhanden steht in einem Artikel der Zeitung “Die Welt” folgendes:

Bekannte Internetplattformen wie Facebook, Xing und StudiVZ entwickeln bereits mobile Funktionen. Dabei gehen Marktforscher davon aus, dass das mobile Finden von Freunden die nächste breitenwirksame Anwendung sein wird - ausgehend von der Tatsache, dass junge Menschen bereits mit dem Mobiltelefon als multifunktionalem Kommunikationsgerät groß geworden sind.

Allerdings darf man der Welt keine besondere Kompetenz oder gar Insiderwissen in Sachen Socialnetworks zusprechen, da der Mutterkonzern die Axel Springer als einziger Deutscher Medienkonzern noch kein eigenes Socialnetwork hat. Wer sich allerdings bei Springer mit Socailnetworks auskennt, ist die “Bild” Redaktion, die auch mal gerne Fotos aus verschiedenen Socialnetworks entnimmt.

Inhaltsübersicht zur Klageschrift

Da sich wahrscheinlich viele von euch die Klageschrift von StudiVZ gegen Facebook anschauen werden, haben wir hier ein kleines Inhaltsverzeichnis Vorbereitet. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die Seite im PDF (nicht auf Seitenzahlen, die auf den Seiten abgebildet sind).

1 Deckblatt (Kontaktinformationen etc.)
2 Was ist Facebook, Was ist StudiVZ, Was ist Holtzbrinck
4 Beschreibung von Facebook mit allen Funktionen
6 Facebooks AGBs (”Term of Service”)
8 Warum StudiVZ eine Facebook-Kopie ist. (Beweise von Spiegel Online, die URL in der Anklageschrifft gibt es nicht mehr)
11 Definition von Gruscheln (Dabei behauptet StudiVZ nicht zu wissen, was Gruscheln ist)
13 Verstöße gegen den “Computer Fraud and Abuse Act”
14 Verstöße gegen den “California Penal Code” Abschnitt 502
21 Facebook Beispielprofil
24 Facebook “Term of Use” April 2004
29 Facebook “Term of Use”, Juni 2005 
34 Facebook “Term of Use”, Januar 2006
39 Facebook “Term of Use”, Dezember 2006
47 Facebook “Term of Use” Aktuell
62 Login Felder von Facebook
64 Ein Profil in der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN”
66 Ein Profil auf Facebook
68 Datenschutz Bestimmungen der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN” (Eine Seite)
70 Datenschutzbestimmungen bei Facebook (5 Seiten)
76 Personensuche in der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN”
78 Personensuche bei Facebook
80 Gruppe in der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN”
84 Dieses Bild:
 
86 Ein TechCrunch Artikel
89 Noch ein Artikel (Ohne Quellenangabe)
90 Nochmal TechCrunch inklusive Pingbacks
96 Ein Blogpost zu der “Völkischer Beobachter” Geschichte
98 Eine ausführliche Zusammenfassung anderer Blogposts
111 Ein Deutscher Blogpost von unfehlbar

StudiVZ klagt auch!

StudiVZ hat soeben eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sich das Unternehmen erstmals zu der Klage durch Facebook äußert. StudiVZ habe bereits am Freitag eine Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart eingereicht, um feststellen zu lassen, dass Facebook im unrecht ist.

Hier die Pressemitteilung:

studiVZ: Stellungnahme zu US-Klage

Berlin, 20. Juli 2008. Nach verschiedenen Medienberichten hat Facebook Inc. am 18.Juli 2008 bei einem kalifornischen Gericht Klage gegen studiVZ eingereicht.

Offensichtlich hielt Facebook es für angebracht, einzelne Medien intensiv über den Inhalt der Klage zu informieren. Diese ist studiVZ bislang nicht zugestellt worden. studiVZ kann und wird den Inhalt der Klageschrift daher nicht kommentieren. Die in den Medienberichten erhobenen Vorwürfe sind haltlos.

Im Vorfeld durch amerikanische Anwälte von Facebook erhobene Vorwürfe hatten studiVZ veranlasst, bereits am vergangenen Freitag Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart einzureichen. Diese hat das Ziel, von den zuständigen deutschen Gerichten feststellen zu lassen, dass die von Facebook erhobenen Vorwürfe nicht zutreffend sind.

Marcus Riecke, CEO von studiVZ Ltd., bezieht zu dem Vorgang wie folgt Stellung: “Nachdem es Facebook trotz aufwändiger Bemühungen bisher nicht gelungen ist, in Deutschland Fuß zu fassen, versucht man jetzt offenkundig, den Erfolg von studiVZ gerichtlich zu behindern.“

„Es gibt weltweit zahlreiche soziale Netzwerke. Facebook war nicht das erste und ist beileibe nicht das Einzige. Mit dem Versuch, studiVZ durch die Durchführung eines Prozesses ohne Erfolgsaussichten vor einem amerikanischen Gericht zu schädigen, erhebt Facebook im Prinzip den Anspruch auf ein weltweites Monopol bei sozialen Netzwerken. Dies ist vermessen und wird sich schnell entlarven. Wir sehen der Sache gelassen entgegen.“

Da wir hier keinen Juristen haben, wollen wir das ganze jetzt nicht interpetieren, aber bei “Sichelputzer” wurde das ganze schon gründlich zerlegt.

Via Netzwertig, bei denen wir uns zutiefst entschuldigen.

die tageszeitung über SchülerVZ

Die tageszeitung (taz) berichtet heute über SchülerVZ, dabei sind wie immer die öffentlich einsehbaren Kontaktdaten und Fotos von Schülern, die von anderen Leuten hochgeladen wurden. Gut gefällt mir diese Aussage:

Nur wissen die Eltern oft nicht mal, was “gruscheln” heißt. Und selbst wenn doch: Wenn ihre Kinder sie nicht gerade freiwillig neben sich am PC sitzen lassen, müssen die Eltern sich schon ins Schüler VZ reinschmuggeln, um ihren Nachwuchs zu kontrollieren.

Weiß überhaupt jemand, was gruscheln ist? Nichtmal StudiVZ weiß das, und denen gehört das Wort. Den Artikel gibt es auf der Website der taz.

Wie Bild StudiVZ “umgründet”

Wir haben es immer gewusst: Die Bildzeitung hat ein Talent für anspruchsvolle Recherchen per Google und das starke vereinfachen. Blöd nur, dass dabei der unterschied zwischen Gründer und Investor wegfällt:

Wie am Fließband gründet Internet-Guru Schwenke weitere Plattformen wie „openbc“ (heute „xing“), mit mehr als vier Millionen das mitgliederstärkste deutsche Online-Businessnetzwerk.

Es folgen „jobTV24“, „studiVZ“ und die „Lokalisten“ (letztere verkaufte er vor kurzem für einen zweistelligen Millionenbetrag).

Richtig ist, dass Tim Schwenke getmobile und jobTV24 gegründet hat, dann als Investor über seine Investment-Firma Tiburon Partner AG z.B. StudiVZ, Lokalisten, openBC, etc. unterstützt hat.

Eine sehr umfangreiche Übersicht hat deutsche-startups.de bereit gestellt.

@bildblog: Eigentlich eine Story für Euch. Da es um StudiVZ geht, will ich mir das nicht entgehen lassen.

Abiturbetrug in Schleswig-Holstein

Die Kieler Nachrichten berichten, dass in der SchülerVZ-Gruppe “Zentralabitur Schleswig-Holstein 2008″ (Die wir nicht finden konnten) die Themen des Biologie Zentralabiturs standen und damit 4000 Schülern zugänglich waren:

An diesem Nachmittag wird der Kieler Gymnasiast dort auf Hinweise für seine bevorstehende Klausur stoßen. Von „C4-Pflanzen“ als Thema ist die Rede [...]. Zwei Tage später wird der Schüler auf seinem Aufgabenblatt tatsächlich besagte C4-Pflanzen wiederfinden. Die Moore hingegen fehlen.

Erst denken, dann Gruppe beitreten!

Kennt wer Thomas Müller? Ich bis grade eben auch nicht. Aber jetzt ist er wohl echt prominentdafür aber am Ende seinerpolitischen Kariere. Unter Anderem war er…

  • Geschäftsführer des CDU-Kreisverband Schwalm-Eder
  • stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen
  • Schriftführer des CDU Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg
  • leitete den Frankenberger Stadtverband der JU
  • und Beisitzer des CDU-Stadtverband Frankenberg
Auch wenn Herr S. versucht allen Klarzumachen, das man als Politiker nicht über ein Minimum an Hirn verfügen muss, ist das trotzdem sinnvoll. Ohne Hirn scheint Thomas Müller auszukommen. Zumindest wenn er StudiVZ benutzt, denn dort war er Mitglied in diesen Gruppen:
  • Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten
  • Krieg ist scheiße, aber der Sound ist geil
  • Brot für die Welt – Fleisch für mich
  • Wär’ ich Kreuzritter gewesen, hätten wir Jerusalem noch
Blöd nur wenn sowas in die Öffentlichkeit kommt. Jetzt ist er auf jeden Fall seine Ämter los und sollte in Zukunft seine Gruppen auf Privat stellen.

StudiVZ macht 2008 weiter Verlust.

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte heute ein Interview mit dem Vize-Chef der Verlagsgruppe Holtzbrinck Jochen Gutbrod.

Darin heißt es unter anderem, dass der Traditions-Verlag sich weiterhin in richtung Internet ausrichten wolle. 2007 hatte Holtzbrinck rund 260 Millionen Euro investiert, die Hälfte davon ins Internet und unter anderem die Kontaktplattform StudiVZ gekauft. Noch werden damit allerdings Verluste geschrieben. “Da erwarten wir auch 2008 keine Gewinne”, sagte Gutbrod.

Das ganze Interview gibt es aus Sueddeutsche.de

Netz gegen Nazis

Heute gibt es mal wieder Neuigkeiten auf der SchülerVZ-Startseite. Diese verweist auf die Gruppe Netz gegen Nazis.

Netz gegen Nazis (netz-gegen-nazis.com) ist eine Aktion der Tageszeitung Die Zeit, des Deutschen Fußballbundes, des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Fußballbundesliega. Medienpartner sind das ZDF und StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ. Unterstützer sind viele Firmen, Organisationen und Behörden von der Bundeszentrale für politische Bildung über die Landesämter für Verfassungsschutz und Jugendpresse Deutschland e.V. bis zu YouTube LLC.

Weiterlesen von ‘Netz gegen Nazis’

Die Angst der Zeitungen

Bei der Financial Times ist eine Artikel Online erschienen, der über die große Angst der traditonellen Zeitungsverläge in Deutschland und ihre Flucht ins Internet berichtet. Beispiele sind dabei die WAZ mit “Der Westen” und Holtzbrink (u.a. Handelsblatt) mit StudiVZ. Den ganzen Artikel gibt es bei ftd.de

„Renn um dein Leben“

Beleidigungen und Ähnliches sind in Onlinenetzwerken an der Tagesordnung. Und wie im “echten” Leben gibt es auch immer Gewaltbereite und Extremisten, die Andere Bedrohen und sich Online genauso verhalten wie im “richteigen” Leben. Einen Fall von Bedrohung im StudiVZ schildert jetzt.de.

Achja, an die Damen und Herren eine großen Hamburger Verlags: Das ist kein StudiVZ spezifisches Problem und in einem Netzwerk mit der “Einwohnerzahl” von Köln, Berlin, München und Hamburg zusammen passieren auch so viele Verbrechen und Ähnliches wie in Köln, Berlin, München und Hamburg zusammen.

“Die andere Seite von SchülerVZ”

Neben der vielen Kritik in den Medien zu SchülerVZ gibt es unter dem Titel “Die andere Seite von SchülerVZ” einen Artikel über Politische Diskussionen in den Gruppen:

SchülerVZ, das sind Gruschelattacken, ein nervendes Pink und politische Diskussionen. Wie bitte? Politische Diskussionen? Tatsächlich wird das Schülerverzeichnis nicht nur als Flirt-Portal für Pubertierende sondern auch als Diskussionsplattform genutzt.

Wenn das Spiegel Online wüsste…*

14-Jährige fliegt nach Beleidigung

Heute findet sich bei der Main Post und bei Spiegel Online ein Artikel über zwei Schülerinnen, die im SchülerVZ ihre Lehrer beleidigt haben. Darauf hin habe diese Anzeige gegen die beiden 7. Klässlerinnen erstattet. Diesen sein auch ein Schulverweis angedroht worden. Die beiden entschuldigten sich bei der Pädagogin, worauf hin der Schulverweis für eine von beiden zurückgenommen worden sei. Die Andere muss die Schule trotzdem verlassen, da ihre Entschuldigung nicht ehrlich und reuevoll gewesen sein soll. Vielleicht kommt daher auch der aktuelle Hinweiß im Kasten.

Lehrer dürfen nicht beleidigt werden!

Im aktuellen Kasten steht, dass man Frau Müller nicht vergessen darf. Frau Müller ist die Musterlehrerin, die erstmals Oktober im Klartext ernannt wurde (wir berichteten). Beim Klick auf “Frau Müller” gelangt man genau zu diesem Klartext. Dies soll die Schüler sozusagen nochmal darauf hinweisen, dass man keine Lehrer oder auch andere Mitschüler im SchülerVZ mobben soll. Dies passiert oftmals über eine Gruppe, oder über das sogenannte Massen-Gruscheln.

Anmerkung: Über Lehrer diskutieren ist etwas anderes als Lehrer zu mobben. Nicht vergessen!

StudiVZ stellt Klar:

Heute äußert sich Samir Barden im Klartext von StudiVZ im Bezug auf den Artikel von Spiegel Online (Wir berichteten):

Liebe Community,

einige von Euch haben es sicher mitbekommen und waren – wie auch wir - geschockt. In der Online-Ausgabe eines Nachrichtenmagazins mit professionellem Image wurde unser Geschäftsführer Marcus Riecke falsch zitiert.
Auf der beständigen Jagd nach einem neuen Skandal im Hause studiVZ wurden mal wieder Zusammenhänge aus unserer Sicht mutwillig falsch dargestellt.

In diesem Artikel hieß es zum Beispiel, dass wir Euch - salopp formuliert - an die Polizei verpetzen wenn wir Bilder von Euch beim Konsum von Cannabis sehen.
Diese Schlagzeile wurde eine halbe Stunde nach Veröffentlichung und einer Aufforderung zur Richtigstellung durch uns zwar abgemildert, was die Weiterverbreitung über andere Medien aber nicht verhindert hat.

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sauer wir über diese Art der Berichterstattung sind.

An dieser Stelle möchten wir Klarheit schaffen:

Fakt ist: Ihr möchtet Sicherheit.
Niemand möchte nationalsozialistische Parolen im studiVZ sehen oder der rechten Szene einen Nährboden bieten. Niemand will belästigt, bloßgestellt, bedroht oder verleumdet werden.
Um Euch eine sichere Plattform zu garantieren, haben sich alle Beteiligten an einige wichtige Regeln zu halten. Diese stammen nicht von uns, sondern sind für alle gültige und bindende Paragraphen der deutschen Gesetzgebung, wie zum Beispiel der Jugendschutz und das Strafrecht.

Dass wir Daten an Strafverfolgungsbehörden - also Polizei und Staatsanwaltschaft - herausgeben müssen, wenn diese uns ein schriftliches Auskunftsersuchen zukommen lassen, ist weder neu noch unseriös, sondern dient letztlich Eurem Schutz.
Es geht hier um Morddrohungen, radikales Gedankengut, Verleumdungen, schwere Beleidigungen und weitere heftige Dinge, welche in unserem Land genauso wie im studiVZ eine klare und zu ahndende Straftat darstellen.
Ein Auskunftsersuchen ist immer mit einer Anzeige verbunden, die von den Geschädigten erstattet wurde, zum Beispiel einem Nutzer aus Euren Reihen.
Das wird überall genauso gehandhabt und hat nichts mit Spionage zu tun!

Dass wir Bilder und Daten an die Polizei geben, weil Ihr Euch darauf ein gemütliches Tütchen ansteckt, ist komplett erfunden und gelogen.
So etwas tun wir nicht!
Das betrifft nicht nur das von der Presse bewusst gewählte und wunderbar plakative Beispiel Cannabis. Nebenbei gesagt gab es noch nie eine Anfrage zu Cannabiskonsum.

Wir bitten Euch, solchem Journalismus keinen Nährboden zu geben - er schadet nicht nur uns, sondern ist eine gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Veröffentlichung falscher Informationen.

Euer
Samir

Samir veröffentlicht diesen Klartext stellvertretend für die gesamte studiVZ-Belegschaft.
Wir lassen uns so etwas nicht mehr gefallen!




Wer in den schülerVZ Kasten will, muss sich bei den Praktikanten einschleimen...

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