Archiv für die Kategorie 'Socialnetwork'

Antworten von Oliver Skopec auf eure Fragen

Wir hatten euch vor etwa drei Monaten nach euren Fragen an Oliver Skopec, den Leiter von SchülerVZ, gefragt und eine Auswahl an euren Fragen an Oliver gestellt. In seinen Antworten berichtet er unter anderem von einem geplanten Instant Messenger, warum niemand weiß was Gruscheln eigentlich ist und warum gelöschte Fotos nicht sofort verschwinden. Hier sind alle Fragen und Antworten, nach Kategorien geordnet:

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Regionale Verbreitung sozialer Netzwerke in Deutschland

Bei Netzwertig.com findet sich ein interessante Übersicht über die regionale Verbreitung von sozialer Netzwerke in Deutschland. Allerdings: Die Grafiken zeigen nur die Suchanfragen für die einzelnen Socialnetworks, ohne die Größe der Netzwerke in die Gewichtung mit einzubeziehen. Was auffällt ist, dass fast alle Sozialnetworks in Hessen am häufigsten genutzt werden.

IVW Zahlen vom Juli

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ermittelt, wie stark ein Medium konsumiert wird und gibt Firmen die Werbung schalten Informationen über Nutzerzahlen und Zielgruppen.

An der Spitze der IVW-Charts stehen weiter schülerVZ (Platz 1) und studiVZ (Platz 2). SchülerVZ stellte trotz des erwarteten Sommerlochs mit 6,8 Milliarden Page Impressions einen neuen Rekord auf, die Zahl der Visits liegt mit 125 Millionen dagegen leicht unter der Bestmarke von 127 Millionen. Aufwärts ging es dagegen bei studiVZ: Nach 4,8 Milliarden Seitenabrufen im Vormonat reichte es diesmal für 5,2 Milliarden.

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Facebook wollte StudiVZ kaufen

Netzwertig.com berichtet, dass Facebook vor der Klage gegen StudiVZ versucht hat StudiVZ zu kaufen:

Es wurde bereits spekuliert und kursierte als Gerücht auf einigen US-Blogs: Bevor Facebook die Klage gegen studiVZ anstrengte, hatte Facebook versucht, den deutschen Klon zu kaufen. Das wurde jetzt in der International Herald Tribune unter Berufung auf mehrere Quellen bestätigt.

Holtzbrinck wollte, so berichtet die IHT, für studiVZ ein Mehrfaches der von ihnen selbst vermutlich bezahlten 85 Millionen Euro. Die Verhandlungen, bei denen es auch um das Kopieren des Facebook-Designs gegangen sein soll, sollen sich über mehrere Monate hingezogen haben.

Mehr dazu bei Netzwertig.com

Inhaltsübersicht zur Klageschrift

Da sich wahrscheinlich viele von euch die Klageschrift von StudiVZ gegen Facebook anschauen werden, haben wir hier ein kleines Inhaltsverzeichnis Vorbereitet. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die Seite im PDF (nicht auf Seitenzahlen, die auf den Seiten abgebildet sind).

1 Deckblatt (Kontaktinformationen etc.)
2 Was ist Facebook, Was ist StudiVZ, Was ist Holtzbrinck
4 Beschreibung von Facebook mit allen Funktionen
6 Facebooks AGBs (”Term of Service”)
8 Warum StudiVZ eine Facebook-Kopie ist. (Beweise von Spiegel Online, die URL in der Anklageschrifft gibt es nicht mehr)
11 Definition von Gruscheln (Dabei behauptet StudiVZ nicht zu wissen, was Gruscheln ist)
13 Verstöße gegen den “Computer Fraud and Abuse Act”
14 Verstöße gegen den “California Penal Code” Abschnitt 502
21 Facebook Beispielprofil
24 Facebook “Term of Use” April 2004
29 Facebook “Term of Use”, Juni 2005 
34 Facebook “Term of Use”, Januar 2006
39 Facebook “Term of Use”, Dezember 2006
47 Facebook “Term of Use” Aktuell
62 Login Felder von Facebook
64 Ein Profil in der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN”
66 Ein Profil auf Facebook
68 Datenschutz Bestimmungen der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN” (Eine Seite)
70 Datenschutzbestimmungen bei Facebook (5 Seiten)
76 Personensuche in der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN”
78 Personensuche bei Facebook
80 Gruppe in der Spanischen StudiVZ Version ”estudiLN”
84 Dieses Bild:
 
86 Ein TechCrunch Artikel
89 Noch ein Artikel (Ohne Quellenangabe)
90 Nochmal TechCrunch inklusive Pingbacks
96 Ein Blogpost zu der “Völkischer Beobachter” Geschichte
98 Eine ausführliche Zusammenfassung anderer Blogposts
111 Ein Deutscher Blogpost von unfehlbar

Klageschrift jetzt vollständig Online

Im Prozess Facebook Ink. gegen StudiVZ Ltd. (wir berichteten hier, hier, hierhier und hier) wurde jetzt die Klageschrift vollständig Online veröffentlicht. Bisher war das Dokument nur auf Papier beim Gericht sowie ausschnittsweise bei Facebook zu bekommen. Da wir alle keine Juristen sind, warten wir einfach mal auf eine Auswertung von Udo Vetter oder so. Netzwertig fasst einiege Interessante Punkte so zusammen:

-StudiVZ-Mitgründer Ehsan Dariani wird auf Seite 8 aus einem SpiegelOnline-Artikel von 2006 zitiert: “We may have oriented ourselves along the lines of the Facebook layout.” Darianis Aussagen werden noch an weiteren Stellen zitiert.

-Auf Seite 10 kommt in Punkt 35 zur Sprache, was ich bereits im ersten Artikel zur Klage angeführt hatte. Facebook verweist explizit auf die nicht gerade smarte Namensgebung bei einigen Stylesheets: “myfb” und “myfacebook”. Ebenso wird auf die damalige Fehlermeldung in StudiVZ hingewiesen, welche den Ordner “fakebook” offenbarte.

-Immer wieder wird auf deutsche Blogs verwiesen. Ein zusammenfassender Artikel von Karsten Wenzlaffund ein nicht mehr online erreichbarer Artikel von unfehlbar.net sind unter anderen als Anhang angefügt worden.

Die Klageschrift gibt es in einem Flash-PDF-Viewer und als Downlaod:

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Neues in Sachen Facebook

Wie Netzwertig berichtet, hat Facebook sein Design überarbeitet und sieht, wie ich finde, nicht mehr nach StudiVZ aus. Jetzt ist natürlich die Frage, ob die Klage gegen StudiVZ noch funktioniert, da ein Wettbewerbsschaden nach dem Deutschen recht jetzt nur noch schlecht nach zu weisen sein dürfte. Außerdem verweist Netzwertig aus eine Rechtsanalyse bei rechtzweinull.

Achja, die taz schreibt, dass sowohl facebook als auch StudiVZ nur kopien sind!

StudiVZ klagt auch!

StudiVZ hat soeben eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sich das Unternehmen erstmals zu der Klage durch Facebook äußert. StudiVZ habe bereits am Freitag eine Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart eingereicht, um feststellen zu lassen, dass Facebook im unrecht ist.

Hier die Pressemitteilung:

studiVZ: Stellungnahme zu US-Klage

Berlin, 20. Juli 2008. Nach verschiedenen Medienberichten hat Facebook Inc. am 18.Juli 2008 bei einem kalifornischen Gericht Klage gegen studiVZ eingereicht.

Offensichtlich hielt Facebook es für angebracht, einzelne Medien intensiv über den Inhalt der Klage zu informieren. Diese ist studiVZ bislang nicht zugestellt worden. studiVZ kann und wird den Inhalt der Klageschrift daher nicht kommentieren. Die in den Medienberichten erhobenen Vorwürfe sind haltlos.

Im Vorfeld durch amerikanische Anwälte von Facebook erhobene Vorwürfe hatten studiVZ veranlasst, bereits am vergangenen Freitag Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart einzureichen. Diese hat das Ziel, von den zuständigen deutschen Gerichten feststellen zu lassen, dass die von Facebook erhobenen Vorwürfe nicht zutreffend sind.

Marcus Riecke, CEO von studiVZ Ltd., bezieht zu dem Vorgang wie folgt Stellung: “Nachdem es Facebook trotz aufwändiger Bemühungen bisher nicht gelungen ist, in Deutschland Fuß zu fassen, versucht man jetzt offenkundig, den Erfolg von studiVZ gerichtlich zu behindern.“

„Es gibt weltweit zahlreiche soziale Netzwerke. Facebook war nicht das erste und ist beileibe nicht das Einzige. Mit dem Versuch, studiVZ durch die Durchführung eines Prozesses ohne Erfolgsaussichten vor einem amerikanischen Gericht zu schädigen, erhebt Facebook im Prinzip den Anspruch auf ein weltweites Monopol bei sozialen Netzwerken. Dies ist vermessen und wird sich schnell entlarven. Wir sehen der Sache gelassen entgegen.“

Da wir hier keinen Juristen haben, wollen wir das ganze jetzt nicht interpetieren, aber bei “Sichelputzer” wurde das ganze schon gründlich zerlegt.

Via Netzwertig, bei denen wir uns zutiefst entschuldigen.

Facebook klagt gegen StudiVZ

Die Ähnlichkeiten zwischen StudiVZ und Facebook sind schon länger bekannt und StudiVZ Mitarbeiter sagen auch immer wieder, dass man sich bei der Gründung an Facebook orientiert habe. Bisher hat Facebook nicht darauf reagiert, jetzt aber hat Facebook hat StudiVZ vor einem Gericht im kalifornischen San Jose verklagt, mit dem Vorwurf, das geistige Eigentum von Facebook zu missbrauchen. 

StudiVZ hat nicht nur Facebooks Features gestohlen, sondern auch das „Look and Feel“, das Design, große Teile der Website-Funktionalitäten und andere Eigentumsrechte wie Style Sheets“ heißt es in der Anklageschrift, die mittlerweile veröffentlicht wurde. Als Beweise führt facebook die Beispielprofile beider Netzwerke an, welche die Ähnlichkeit beweisen sollen:

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Kurzmeldung: Das sagt Facebook

Auf unsere Anfrage zur Klage gegen StudiVZ antwortet die Pressestelle von Facebook,  StudiVZ sei eine Kopie von Facebook sowohl was die Funktionen, das Konzept und das Design angeht. Die Seite sehe aus wie Facebook in Rot und dies verletze die Urheberrecht Facebooks und daher gehe Facebook am Obersten Gerichtshof von Kalifornien gegen StudiVZ vorgehen.

Update: Den Ausführlichen Beitrag gibt es hier

Kurzmeldung: Facebook verklagt StudiVZ

Vor wenigen Minuten meldet Techcrunch: “Facebook Sues German Social Network StudiVZ“ Die Klage wird vor dem Supreme Court von Kalifornien verhandelt, sollte sie angenommen werden. Da StudiVZ in den USA nicht direkt verklagt werden kann, wird wohl die Holtzbrinck Gruppe der Verklagte sein, da diese auch Assets in den USA haben.

Update: Die Financial Times zitiert Facebook mit der Aussage: 

seeking to end StudiVZ’s illegal activity to ensure that users are not confused and that Facebook’s reputation remains. (Ungefähr: “[Es ist das Ziel,] dass ende StudiVZ’s illegale Aktivitäten um zugewährleisten, dass die Nutzer nicht verwirrt werden und Facebooks Ansehen unversehrt bleibt)”

Weder StudiVZ noch die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck konnten bisher von der FT oder uns für eine Stellung nahme erreicht werden.

Ein schnelles Urteil wird es in diesem Prozess wohl nicht geben, Holzbrink sollte wohl aber schon anfangen ein paar Rücklagen anzusammeln, um bei eventuellen Schadenersatzforderungen nicht ganz überrascht dazustehen.

Update: Den Ausführlichen Beitrag gibt es hier

Jetzt wird zurück geschossen!

Bis vor kurzem sah es noch aus, als würde MySpace endgültig den Bach runtergehen: Sinkende Nutzerzahlen, Facebook wächst immer Stärker, noch immer keine Gewinne trotz noch auffälligerer Werbung, Sicherheitsprobleme ohne Ende. 

Doch jetzt wird gegen Facebook zurückgeschossen: Mit neuem Design, neuer Software, offener API, einfacherer Oberfläche, besserer Suche und einer sichereren Software-Architektur versucht MySpace wieder auf Platz 1 der Socialnetworks zu kommen. Schon in wenigen Wochen soll die öffentliche Platform aktualisiert werden.

Ganz neu gestalltet wird die Startseite: Das Layout wird einfacher und es wirkt durch die fehlenden Profilfotos fast schon Aufgeräumt. Alle Elemente sind Leicht abgerundet und in Blau udn Grau Tönen gehalten. Der neue Mittelpunkt der Seite ist das Banner mit den Funtkionen on MySpace oben und die Box mit den 4 Tabs, in der sich alle Bisher auf der Startseite vorhanden Elemente finden.

Socialnetworks in Europa

Grade verbreitet sich eine schöne Grafik durch die Europäische Blogosphäre: Eine Karte die zeigt, in welchem Land welches Socialnetwork am beliebtesten ist:

[Leider ist dieses Bild nicht verfügbar]

Wieder Sicherheitslücken bei Facebook, Yahoo und MySpace

Das FacebookYahoo und MySpace Sicherheitsprobleme haben ist ja nichts neues, aber diesmal wurden wieder neue gefunden und die Resultate könnten in Form von Klatschmagazinen um die Welt gehen: Die Opfer sind Paris Hilton, Lindsay Lohan und Facebookgründer Mark Zuckerberg. Mehrere Internetseiten, darunter auch Spiegel Online veröffentlicht Meldungen und Private Fotos der Prominenten. Auch studiVZ, schülerVZ und meinVZ haben das Problem, dass alle Bilder als Datei auf seperaten Servern vorliegen, was zur Folge hat, dass auch nicht angemeldete oder nicht berechtigte Benutzer Bilder aufrufen können, wenn Sie nur die URL kennen. Sicherer wäre es auf jedenfall, die bilder Binär in einer Datenbank zu speichern, so dass diese nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden können.

Eine Anleitung zum knacken von Yahoo und MySpace gibt es hier

ProSiebenSat.1 kauft Lokalisten

Laut netzwertig.com haben die dortiegen Autoren aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die ProSiebenSat.1 Media AG das Socialnetwork Lokalisten.de für 25 Millionen Euro kaufen wird. Lokalisten hat ca. 1,8 Millionen Mitglieder in Süddeutschland, vorallem in München ist fast jeder, der einen Internetanschluss hat, registriert.

Der Einkauf wäre für die ProSiebenSat.1 Media AG nur der logische nächste Schritt im Online-Wettbewerb mit RTL. Deren Onlinetochter RTL Interactive hatte sich Ende Februar mit 49 Prozent am aufstrebenden Social Network wer-kennt-wen.de beteiligt und besitzt die Option für eine Komplettübernahme.

Beide Netzwerke wachsen zurzeit wesentlich schneller als die VZs, die wahrscheinlich noch in diesem vom 1. Platz bei den Nutzerzahlen verdrängt werden. Wer-kennt-wen wächst zur Zeit um fast eine halbe Millionen Mitglieder im Monat, so das schon im August mehr Nutzer als bei SchülerVZ registriert sin könnten. Die Lokalisten sind eindeutiger Marktführer in Bayern und Baden-Württemberg, wo die VZs vor allem in den Großstädten nur schwach vertretten sind.




Wer in den schülerVZ Kasten will, muss sich bei den Praktikanten einschleimen...

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